Paris: Pont de Bir-Hakeim.

 

Städte wie Paris strotzen nur so vor fotografischen Highlights. Ob der Eifelturm, der Louvre oder die Sacre Coeur – an jeder Ecke gibt es irgendwas Besonderes zu entdecken. Nur wie schafft man es eigentlich, den „geknipsten“ Fotos einen ganz eigenen, individuellen Charme zu verleihen. Irgendwie wurde doch alles schon x-mal fotografiert, oder? Wie bleibt man kreativ, selbst wenn man schon „vorgefertigte“ Motive der bekannten Sehenswürdigkeiten im Kopf hat?

Städtereisen sind zwar toll, aber als Tourist ist man doch irgendwie immer gehetzt. Eilt von einer Sehenswürdigkeit zur nächsten, nur um nichts zu verpassen. Man nimmt sich zu viel vor. Und hinterher ist man meist enttäuscht, weil man sich entweder mehr versprochen hat oder das gewünschte „eine“ Bild immer noch nicht im Kasten ist.

Ich mag diese Art des Reisens nicht. Für mich ist es wichtiger, das Gesehene so intensiv wie möglich zu erleben. Qualität statt Quantität. Daher verreise ich lieber ohne Plan, nehme mir für die einzelnen Tage nicht zu viel vor und lasse den Reiseführer am besten zu Haus. Das entspannt ungemein und vermeidet Enttäuschungen, denn gute Motive findet man meist dann, wenn man nicht nach ihnen sucht. 

Und was für ein Reisetyp bist du? Planer oder Spontaner? :)


Meine ersten Mitzieher, Übungsplatz: Metro-Brücke Pont de Bir-Hakeim, Paris.

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17 Comments on “Paris: Pont de Bir-Hakeim.

  1. Bei mir ist es genauso. Ich reise immer relativ spontan (meist buche ich Hotel & co erst eine Woche vorher). Und wenn ich dann an meinem Zielort bin, denke ich nicht darüber nach „was muss ich gesehen haben“, sondern laufe einfach drauf los und versuche das „feeling“ der Stadt zu spüren und dann hoffe ich einfach, dass ich dieses in meinen Fotos einfangen kann :)

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    • Liebe Antonia, du sprichst mir aus der Seele, denn genauso „urlaube“ ich auch am liebsten. Meiner Meinung nach gibt es nichts schlimmeres als den ganzen Tag damit zu verbringen, Orte zu besuchen, die mich vielleicht nur mäßig interessieren, nur um diese auf irgendeiner imaginären To-Do-Liste abzuhaken. Da bleibe ich doch lieber gleich zu Haus! :)
      LG Katja

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  2. Klasse Fotos. :)

    Ich habe schon eine interessante Meinung gehört, dass man entweder sich im Urlaub entspannt, oder Fotos schiesst. Irgendwie ist es doch als Fotograf nervig, oder? Nach einem gelungenen Foto muss man jagen, geduldig warten, bis die anderen Touristen verschwinden, verschiedene Aufnahmen aus verschiedenen Blickwinkeln machen, Dinge ausprobieren etc. Wenige Mitreisende machen da mit.

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  3. Sehr stimmungsvolle Bilder!
    Reisetyp: ich bin da eine Mischung: Planerin und Spontanerin, nur, es muss nicht so stur nach Plan ablaufen, ich bin da offen, kann mein Plan ändern, ich ändere mein Plan gern spontan um. Kommt darauf an, was und wo und warum. Ich liebe es gelassen und in aller Ruhe reisen zu können, wenn es nicht klappt, dann eben morgen oder so.
    Lg caro

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  4. Ich liebe diese Stadt. – Und deine Fotos sind einfach anders – so stimmungsvoll !
    Dieses Moment Gefühl liegt so gut in dir. Das/dein Licht gefällt mir auch sehr.

    Pont de Bir-Hakeim – in der Nähe hab ich viele Jahre immer gewohnt – im 15e arrondissement.
    Da ich fast jeden Monat Jahrelang Meetings in der Nähe vom Pont de Bir-Hakeim hatten
    war es auch praktisch…Es wird nicht lange dauern da muss ich einfach wieder hin. Jetzt als
    privat Person :)

    Was Reisetyp betrifft..nunmehr Spontaner bzw absolut keine Reisefüher, hatte ich auch früher nie
    mit, auch nicht gekauft. – Ein wenig im Kopf durchgehen..wenn es eine Stadt ist nur Metro Plan etc schaun.
    Ansonsten einfach wie es gerade kommt..Diesen Stress von einer Sehenswürdigkeit/Museum zur anderen zu rennen
    huch nein..

    LG Elke

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    • Dankeschön!!!! ;) Ich beneide dich wirklich. Wo du überall schon rumgekommen bist. Paris ist toll. Und ich glaub auch abseits des Tourismus eine lebenswerte Stadt.
      LG Katja

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  5. Ich mag die Färbung vom Himmel sehr – so schön.
    Die Mitzieh-Bilder sind ja super klasse. Hab gleich mal darüber recherchiert und möchte das bei Gelegenheit auch mal probieren. Für die ersten Versuche sind sie definitiv super gelungen.

    Was das Thema Reisetyp angeht bin ich glaube ich so eine Mischung aus beidem. Wahrscheinlich aber mit mehr Neigung zum Plan. Ich plane gerne und informiere mich im Vorfeld, überlege mir was ich sehen will und versuche mich auch darauf vorzubereiten. Irgendwie fühle ich mich innerhalb dieser Grenzen dann wohler. Aber ich lass dann durch aus auch mal die Spontanität gewinnen, wenn es mir irgendwo besonders gut gefällt. Wenn ich gar nichts plane, habe ich das Gefühl planlos (haha) durch die Gegend zu rennen und irgendwie nicht wirklich was von einer Stadt zu sehen. :)

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    • Dankeschön, liebe Sabrina. Bei großen Reisen mag ich es auch lieber, wenn zumindest klar ist wie die Route aussieht und wo wir ungefähr wann sind. Für Amerika hatte ich mir auch so viel vorgenommen und wollte schon viel im Voraus planen. Daraus geworden ist schlussendlich nichts. Aber vielleicht war es auch gut so. Unser Urlaub war trotzdem super-super-toll. Und vermisst haben wir beide nichts. Gott sei Dank. Trotzdem kann ich verstehen, wenn man sich versucht, vorher auf ein Land bzw. eine Stadt vorzubereiten. Ich denke, dass man so wahrscheinlich viele Sachen besser einordnen kann, einfach deshalb weil man den historischen Kontext versteht. Aber schön, dass du trotz allem auch deine Spontanität bewahrst. Viele schöne Dinge passieren nämlich genau dann, wenn man sie nicht 100%ig vorher plant.
      LG Katja

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  6. Ich bin da recht offen und das auch bezogen auf Deine Bilder. Denn da fällt mir mal wieder nur eins ein: WOW! Ich liebe jedes einzelne. Du hast so ein Gespühr für Momente und für die gewissen Szenen… Das fällt mir immer wieder auf. So stimmig… Und grundsätzlich muss ich ja schon sagen das ich lieber spontan in den (Reise)Tag lebe! Das macht alles ein bisschen spannender und aufregender ;-))
    lg Markus

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  7. besonders das titelbild mag ich, aber die beiden mit säule im vordergrund und eiffelturm im hintergrund (hochformat) und das letzte mit dem brückenbogen finde ich wundervoll.
    bei mir ist das sehr abhängig davon, um welche stadt es sich handelt und was ich für erwartungen habe. als wir jetzt zb in spanien waren, hatte ich nichts konkretes im kopf, da sind wir einfach mit dem sehr schlechten kleinen plan, den wir von der aida hatten, durch die straßen geschlendert und haben momentaufnahmen mitgebracht. ich halte ohnehin nix von „beweisfotos von gebäuden“. manchmal (wie zb in berlin) lasse ich die kamera überhaupt daheim. für erinnerungsbilder reicht der apfel und so kann ich die stadt dann wirklich erleben. manchmal sehe ich mir auch vorher bilder an oder hab bilder im kopf, die ich gern machen will, das tu ich dann auch gezielt (wie in berlin brandenburger tor zur blauen stunde).
    in paris war ich zB zum zweiten mal, da hab ich dann ein paar fixpunkte gehabt, wo ich gern hinmöchte und sonst haben wir uns ein bisschen treiben lassen. ein paar klassiker mussten einfach sein (nachtaufnahmen, weil ich die doch so mag) :) aber sonst hab ich immer versucht, etwas individuelles zu finden, die blätter am friedhof oder die details vom sacre coeur.
    heute gehts nach budapest, nachtaufnahmen an der donau stünden da auch am programm, sonst werde ich die große auch eher liegen lassen und wieder apfeleindrücke mitbringen.

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    • Schön, dass dir die Bilder gefallen. Ich persönlich mag es auch nicht, das Ganze in Stress ausarten zu lassen. Es ist ja schließlich immer noch Urlaub. Trotzdem hat man manchmal schon Bilder im Kopf, die man unbedingt umsetzen muss. Entspannter ist es aber definitiv mit dem „Apfel“ unterwegs zu sein. Sollte ich vielleicht auch ab und an mal machen. :)
      PS: Ich wünsche dir/euch noch eine wundervolle Reise! Schafft Erinnerungen!
      LG Katja

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      • du sagst es! aber es ist nicht immer so leicht, weil man ja doch dieses und jenes sehen will. obwohl ich es bei städtereisen wie paris oder so etwas entspannter sehe, weil die wahrscheinlichkeit, wiederzukommen, doch recht hoch ist.

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  8. Spontan – Planer?
    In Paris liebe ich es mit dem Fahrrad durch die Stadt zu fahren, Kreuz und quer. Dann geht aber auch mal ein Tag Louvre oder Friedhöfe. Es wird alles viel entspannter, wenn man das zweite oder dritte mal dort ist.

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    • Oh ja, das glaub ich gern. Nach einer Woche waren wir doch recht platt. Zu viel Kultur, zu viele Sehenswürdigkeiten, etc. Und dabei sind wir es schon extrem entspannt angegangen. ;-)

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